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PAOLO VERONESE

PAOLO VERONESE

Palazzo della Gran Guardia

Vom 5. Juli bis 5. Oktober 2014




 

Paolo Caliari, genannt der Veronese kehrt in seine Heimat Verona, mit einer Ausstellung, die direkt aus der National Gallery in London kommt: eine Ausstellung von Gemälden aus den bedeutendsten Museen Europas, die an der Gran Guardia in Verona 5. Juli 2014 ankommen zu animieren das kulturelle Umfeld der Stadt bis zum 5. Oktober 2014.
 
Das Herz der Ausstellung, neben den Gemälden vom berühmten Renaissance-Maler, wird der Abschnitt auf den Zeichnungen, so wie Das Abendessen im Haus des Pharisäers Simon, gewidmet, das für die große Gelegenheit wiederhergestellt werden wird.

Für weitere Information besuchen Sie die Webseiten www.mostraveronese.com und www.discoververonese.com.

Veronese wurde 1528 in Verona als Sohn des Bildhauers Gabriele Caliari geboren. In Verona erhielt er auch seine erste künstlerische Ausbildung, wurde Schüler seines Onkels Antonio Badile und hatte schon eine Zeit lang in Verona Altarbilder und Fresken im Stil der veronesischen Schule geschaffen, als er um 1548 nach Mantua ging, wo er im Dom mehrere Fresken schuf.
1555 wurde er nach Venedig berufen, wo er an der Decke der Sakristei in der Kirche San Sebastiano die Krönung Mariä und die vier Evangelisten und 1556 an der Decke des Kirchenschiffs drei Darstellungen aus der Geschichte der Esther in Fresko malte. Um 1557 folgte den bisherigen Werken das Hochaltarbild mit der Himmelskönigin. Bis 1570 folgte der übrige Schmuck der Kirche und das Gastmahl beim Pharisäer Simon. Besonders bekannt ist sein Abendmahlsbild für das Refektorium der Dominikaner (1573), das ihm eine kritische Befragung einbrachte, aber außer die Umbenennung in Das Gastmahl im Hause des Levi keine weiteren nennenswerten Folgen hatte.
Veronese behielt seinen Wohnsitz in Venedig, war aber mehrfach auch in der Umgebung tätig: Bei Vicenza führte er zusammen mit Giambattista Zelotti1560 bis 1561 in der Villa Thiene allegorische Darstellungen und solche aus der alten Geschichte aus. Bei Treviso malte er 1560/1 in der Villa Barbaro zu Maser eine Reihe von Zimmern und Sälen aus, was als eine seiner dekorativen Hauptschöpfungen gilt. Im Gebiet von Treviso malte er nach 1572 auch im Schloss Magnadole Fresken aus der alten Geschichte, darunter die Familie des Dareios und das Gastmahl der Kleopatra.
Veroneses Stil ist schon früh ausgeprägt und weniger als bei anderen Malern seiner Zeit einem Wandel unterworfen. Ein festlich-heiterer Grundton bestimmt die Atmosphäre seiner Bilder, ein kühles, aber freundliches Licht sogar die Interieurs. Seine klare, oft komplementäre Farbigkeit und der oft dramatische Stil unterscheidet seine Malweise deutlich vom schweren Kolorit der beiden anderen großen Venezianer seiner Zeit, Tizian und Tintoretto. Erst nach 1570 wird seine Palette gedämpfter und sein Figurenstil nervöser.